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where
Sellnitz (fictive) · Fischland-Darß-Zingst (Halbinsel / Peninsula) · Mecklenburg-Vorpommern / Mecklenburg-West Pomerania · Deutschland / Germany
when
2022 …
writing
Karen Sander (Pseudonym: Sabine Klewe) (*1966)
acting
Tom Engelhardt, Kriminalhauptkommissar, Tötungsdelikte, Sellnitz & Anklam
Mascha Krieger, Kriminalhauptkommissarin & Kryptologin, Landeskriminalamt (LKA – State Criminal Police Office), Schwerin
series
- Der Strand
- Vermisst (2022)
- Verraten (2023)
- Vergessen (2023)
- Der Sturm
- Vergraben (2024)
- Verachtet (2024)
- Vernichtet (2024)
- Die Tiefe
- Versunken (2025)
- Verblendet (2026)
- Verloren (2026)
No English version!
originally written in
deutsch / German

Marlowe thinks …
Lange Schatten der Vergangenheit
Tom Engelhard war Mordermittler beim LKA in Berlin, bevor er in die Außenstelle nach Sellnitz auf dem Darß wechselte. Es ist viel passiert in seinem Leben. In ihrem letzten gemeinsamen Urlaub war er mit seiner Frau hier gewesen und beide hatten sich in diesen Ort an der Ostsee und genau dieses Ferienhaus verliebt, in dem er jetzt wohnte. Seine Frau arbeitete auch bei der Polizei und kam kurz danach bei einem Einsatz ums Leben. Ein fürchterlicher Schicksalsschlag für ihn. Tom ist seitdem allein mit der gemeinsamen kleinen Tochter, die noch in die Kita geht. Als er die Chance bekam, an die Ostsee zu ziehen und jenes Ferienhaus zu kaufen, zögerte Tom nicht lange.
Inzwischen ist Tom schon ein Jahr hier in diesem idyllischen Ferienort. Seine kleine Tochter geht immer noch in die Kita. Tom kämpft täglich mit den Widrigkeiten des Alltags und den Überstunden, die immer mal wieder leisten muss, auch wenn es sich im allgemeinen nur um Einbrüche und Diebstähle bei Touristen handelt. Job, Kind und Haushalt nagen an ihm. Er ist unglücklich und vermisst seine Frau. Er trauert immer noch. Aber schließlich landet ein Fall auf seinem Schreibtisch, der sich hinzieht und immer komplexer Zusammenhänge offenbart. Tom stürzt sich in die Ermittlungsarbeit, wie er es auch in Berlin immer getan hat, und versucht gleichzeitig seine Rolle als Vater nicht zu vernachlässigen, was nicht immer gut ausgeht. Privatleben und Job vermischen sich ganz schnell und wachsen Tom manchmal über den Kopf.
Mascha Krieger arbeitet als Kryptologin beim LKA und wird Tom Engelhard an die Seite gestellt, um ihn bei dem komplexen Fall zu unterstützen. Tom ist zuerst gar nicht begeistert davon. Mascha war einmal Ermittlerin gewesen, eine gute Ermittlerin, aber dann stellte sich heraus, dass sie ihre Position genutzt hatte, um private Recherchen durchzuführen. Es gab eine Suspendierung und eine Versetzung nach Schwerin – und ein neues Aufgabenfeld als Kryptologin, ein Schreibtischjob.
Mascha hat Probleme mit ihrer Familie. Es begann alles damit, als sie herausfand, dass sie adoptiert worden war – eine Zwangsadoption, wie es in der DDR üblich war, wenn Eltern oder ein Elternteil sich auf irgendeine Weise staatsfeindlich verhalten hatten. Es spielte keine Rolle, ob Mutter oder Vater – oder beide – tot waren oder im Gefängnis einsaßen. Seither ist Mascha besessen davon, herauszufinden, wer ihre Mutter ist. Die Adoptionsurkunde gibt wenig Auskunft dazu. Ihre Adoptiveltern wollen nicht mit ihr darüber reden. Also recherchiert Mascha mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen, auch über ihre Zugriffe auf Datenbanken durch ihre Stelle bei der Polizei. Dies führte dann zu der schon erwähnten Suspendierung …
Mascha gibt nicht auf. Sie macht Fortschritte, sie macht Rückschritte. Ihre privaten Nachforschungen ziehen sich immer wieder durch alle Fälle, die sie mit Tom zusammen bearbeitet. Schließlich wird sie mit einer überraschenden Enthüllung konfrontiert …
Um es kurz zu machen: Tom und Mascha lernen, sich gegenseitig zu respektieren, und es kommen weitere Fälle, in denen sie zusammen agieren. Auch privat kommen sich die beiden näher.
Welche Fälle gibt es denn nun an dieser schönen Ostseeküste, an der eigentlich nicht viel passieren sollte?
Es gibt vermisste Personen, es gibt Tote, Skelette kommen nach Jahren, gar Jahrzehnten wieder an die Oberfläche und … alle haben ihre Leichen im Keller. Jeder Fall entwickelt sich auf seine eigene Art und Weise. Die Fälle, auch wenn es zuerst nicht so scheint, sind alles andere als einfach, sondern immer Teil eines sehr viel größeren Verbrechens. Es wird noch und nach klar, dass es sich immer um mehr als einen Fall handelt und dass es Verbindungen zwischen Fällen vor Ort und anderswo in Mecklenburg-Vorpommern oder gar in Berlin gibt.
Tom und Mascha, auch das kleine Team um sie herum, sind bis an ihre Grenzen gefordert, alle diese Verbindungen aufzudecken, zumal es recht häufig schon in der Vergangenheit begonnen hat. Vergangenheit bedeutet immer private Familiengeschichten und -geheimnisse oder gar Ereignisse aus der DDR-Vergangenheit – mit all den Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben.
Die Vergangenheit spielt in allen Fällen eine große Rolle. Ereignisse, die längst vergessen sind oder unscheinbar wirken, entwickeln in der Gegenwart neue Bedeutung und führen zu Mord, Rache … neuen Verwicklungen, neuen Verbrechen … Es gibt Kollateralschäden … und auch Verbrechen, die mit dem eigentlichen Fall gar nichts zu tun haben, aber über die die Ermittler stolpern, wenn sie versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.
Die Romane sind lang, denn es gibt immer viel aufzuklären – und das macht es auch spannend. Außerdem nimmt auch das Privatleben großen Raum ein. Letztendlich klärt sich alles auf … Nun, die Suche Maschas nach ihrer Vergangenheit erweist sich auch als Mammutaufgabe, die mit allen Ermittlungen einher geht. Mascha bleibt am Ball.
Technisch gesehen erstreckt sich ein Fall bisher immer über drei Romane. Durch die Verwicklungen zwischen einzelnen Fällen und Ereignissen der Vergangenheit und die Vielzahl weiterer Vorkommnisse und Verbrechen, die irgendwie zusammenhängen, aber manchmal leider auch in eine Sackgasse führen, passiert viel, was erzählt werden muss. Wenn man von einem Fall spricht, geht es also immer um mehrere Fälle, um Zusammenhänge, aus denen sich das Unheil entwickelt. Der Spannungsbogen ist weit gespannt.
Long Shadows of the Past
Tom Engelhardt was a homicide detective with the State Criminal Police Office (LKA) in Berlin before he transferred to the branch office in Sellnitz on the Darß peninsula. A lot has happened in his life. He had been here with his wife on their last holiday together, and they had both fallen in love with this small bucolic town on the Baltic Sea and especially with this very holiday home where he now lived. His wife also worked for the police and was killed shortly afterwards whilst on duty. It was a terrible blow for him. Since then, Tom has been on his own with their young daughter, who is still at nursery. When he was given the chance to move to the Baltic Sea and buy that holiday home, Tom didn’t hesitate for long.
Tom has now been here in this idyllic holiday resort for a year. His young daughter is still at nursery. Tom struggles daily with the hardships of everyday life and the overtime he has to work from time to time, even though it generally only involves burglaries and thefts targeting tourists. His job, his child and the household are taking their toll on him. He is unhappy and misses his wife. He is still grieving. But eventually, a case lands on his desk that drags on and reveals increasingly complex connections. Tom throws himself into the investigation, just as he always did in Berlin, whilst trying not to neglect his role as a father – which doesn’t always go to plan. His private life and job quickly become intertwined and sometimes become too much for Tom to handle.
Mascha Krieger works as a cryptologist at the State Criminal Police Office (LKA) and is assigned to work alongside Tom Engelhardt to assist him with this complex case. At first, Tom is not at all keen on the idea. Mascha used to be an investigator – a good one – but it later transpired that she had used her position to carry out private investigations. She was suspended and transferred to Schwerin – and given a new role as a cryptologist, a desk job.
Mascha has problems with her family. It all began when she discovered that she had been adopted – a forced adoption, as was common in the GDR when parents or a parent had behaved in a manner deemed hostile to the state. It made no difference whether her mother or father – or both – were dead or in prison. Ever since, Mascha has been obsessed with finding out who her mother is. The adoption certificate provides little information on the matter. Her adoptive parents do not want to talk to her about it. So Mascha investigates using every means at her disposal, including her access to databases through her job with the police. This then led to the suspension mentioned earlier …
Mascha isn’t giving up. She makes progress, she suffers setbacks. Her private investigations keep cropping up in all the cases she works on with Tom. Eventually, she is confronted with a surprising revelation …
To cut a long story short: Tom and Mascha learn to respect one another, and there are further cases in which they work together. The two also grow closer in their private lives.
So what sort of cases are there on this beautiful Baltic Sea coast, where not much is supposed to happen?
There are missing persons, there are deaths, skeletons resurface after years, even decades, and … everyone has skeletons in their cupboard. Each case unfolds in its own way. The cases, even if it doesn’t seem that way at first, are anything but straightforward; rather, they are always part of a much larger crime. It gradually becomes clear that there is always more to it than just one case, and that there are links between local cases and others elsewhere in Mecklenburg-Western Pomerania or even in Berlin.
Tom and Mascha, along with the small team around them, are pushed to their limits as they try to uncover all these connections, especially as quite often the roots of the cases lie in the past. The past always involves private family histories and secrets, or even events from the GDR era – with all the difficulties that this entails.
The past plays a major role in every case. Events that have long been forgotten or seem insignificant take on new significance in the present and lead to murder, revenge … new complications, new crimes … There is collateral damage … and also crimes that have nothing at all to do with the actual case, but which the investigators stumble upon whilst trying to shed light on the matter.
The novels are long, as there is always a great deal to unravel – and that’s what makes them so gripping. Moreover, the characters’ private lives also take up a lot of space. Ultimately, everything is resolved… Well, Mascha’s search for her past also proves to be a mammoth task that runs parallel to all the investigations. Mascha stays on the ball.
Technically speaking, each case has so far spanned three novels. Due to the interconnections between individual cases and events from the past, and the multitude of other incidents and crimes that are somehow linked but sometimes, unfortunately, lead to a dead end, there is a great deal that needs to be recounted. So when we talk about ‘a case’, we’re always referring to several cases – to the interconnections from which the trouble unfolds. The narrative arc is wide-ranging.
