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where
Sainte-Valérie (fictive) · Vaucluse · Provence-Alpes-Côte d’Azur · France
when
2014 …
writing
Sophie Bonnet (pseudonym) (*1967)
acting
Pierre Durand, Chef de police municipale
background
Pierre Durand ist in der Provence gelandet, nachdem er in Paris als Monsieur le Commissaire tätig war. Er trifft in der Provence auf ein ruhiges Leben – jedenfalls fast immer. Allerdings passieren auch hier Morde, heimtückische Morde, die seiner Leidenschaft für die Landschaft und das Leben im Süden, die Küche und die Menschen keinen Abbruch tun. Hinter der schönen Fassade verbirgt sich viel kriminelle Energie. Privat? Er findet sein Glück.
Pierre Durand has touched down in Provence after working as Monsieur le Commissaire in Paris. He encounters a quiet life in Provence – at least almost always. However, murders happen here too, perfidious murders, which do not detract him from his passion for the landscape and life in the south, the cuisine and the people. Behind the beautiful façade lies a lot of criminal energy. Privately? He finds his happiness.
series
- Provenzalische Verwicklungen (2014)
- Provenzalische Geheimnisse (2015)
- Provenzalische Intrige (2016)
- Provenzalisches Feuer (2017)
- Provenzalische Schuld (2018)
- Provenzalischer Rosenkrieg (2019)
- Provenzalischer Stolz (2020)
- Provenzalischer Sturm (2021)
- Provenzalische Täuschung (2023)
- Provenzalische Flut (2024)
- Provenzalisches Licht (2025)
sorry – only German version!
originally written in
deutsch

Marlowe thinks …
He can’t let it go …
Pierre Durand pulled off his career as a detective superintendent in Paris and started a new life as chef de police in a small town in Provence. He was in his early forties at that time. In the meantime, the bachelor has settled into his new home and enjoys his life, especially, it seems, the culinary side.
It doesn’t look like his work is challenging him … rather the contrary. There’s a lot to do, but it’s small stuff compared to his previous job in Paris. There is a lot of administrative stuff … He has only little support, but somehow everything goes his way.
Is he happy?
Whenever the opportunity arises to slip into his old role as a detective superintendent, he does so without hesitation. Although as chef de police he is not responsible for criminal cases, he is quite happy to take care of all cases that lie within his territory – and of course also cases that lie beyond his jurisdiction. His colleagues, who are responsible for these cases, are not amused, but in the end Durand always solves his cases with flying colours.
His cases … they are rather strange cases.
One man is drowned in a steel wine barrel. Another is shot with buckshot while running stark naked through the forest. There’s someone drowning in a perfume tub … Someone gets an electric shock when he touches a cooker … The cases are all a little bizarre, but in the course of events it becomes apparent that family ties, old enmities, envy of successful fellow human beings, revenge against evildoers who always got away with it … form the basis from the past – for deeds that are currently happening.
Durand wanders around in this minefield of family, personal and business relationships, usually looking in vain for a starting point at first. When he comes across something, he can sink his teeth into a solution, but sometimes he is simply wrong. The search for the perpetrator, who sometimes strikes several times to conceal his deeds, always turns out to be complicated, but certainly not boring. Everything always remains within a very manageable, Provençal framework – so there are no excursions into international terrorism, arms dealing, drug dealing … The crime is local, regional and stays within the family or business environment.
Privately, Durand is still a bachelor, even though there is now a partner who is slowly conquering him, so that he finally thinks about proposing to her. At the beginning, he lives in a small flat in true bachelor fashion, then he moves into a house in need of renovation. The renovation slowly takes its course – with the help of many locals who have meanwhile become accustomed to their chef de police. With the house also comes a roommate named Cosima, a goat.
On his very first case, Durand meets this very nice woman, a cook, an excellent cook, who runs the place in a renowned hotel. Durand falls in love, she falls in love, but it takes time for them to get together. The advantage is that every detective novel contains a few recipes for French specialities, especially Provençal specialities.
Incidentally, Cosima bonds quite quickly with a billy goat, so there are soon offspring. The production of homemade goat cheese is at least secured in this way.
The author of the series is German and fell in love with France and Provence. So it was only logical for her to set her crime series in Provence. So the reader can sit back, relax and enjoy the adventures and delicacies of Provence – and dream about holidays in the south.
Er kann’s nicht lassen …
Pierre Durand zog einen Strich unter seine Karriere als Kriminalkommissar in Paris und begann ein neues Leben als Chef de Police in einem kleinen Ort in der Provence. Er war damals so etwa Anfang vierzig. Inzwischen hat sich der Junggeselle in seiner neuen Heimat eingelebt und genießt sein Leben, vor allem, wie es scheint, die kulinarische Seite.
Es sieht nicht so aus, als ob seine Arbeit ihn überfordert … eher unterfordert. Es gibt zwar viel zu tun, aber es ist Kleinkram, verglichen mit seinem vorigen Job in Paris. Es gibt viel Verwaltungskram … Er hat nur wenig Unterstützung, aber irgendwie geht alles schon seinen Gang.
Ist er glücklich?
Wenn immer sich die Gelegenheit bietet, in seine alte Rolle als Kriminalkommissar zu schlüpfen, tut er es, ohne zu zögern. Obwohl er als Chef de Police nicht für Kriminalfälle zuständig ist, kümmert er sich ganz gern um alle Fälle, die in seinem Territorium liegen – und natürlich auch um Fälle die jenseits seiner Zuständigkeit liegen. Das geschieht nicht immer zur Freude seiner Kollegen, die für diese Fälle zuständig sind, aber am Ende löst Durand seine Fälle immer mit Bravour.
Seine Fälle … es sind schon eher etwas seltsame Fälle.
Da wird ein Mann in einem stählernen Weinfass ertränkt. Da wird ein anderer mit Schrot erschossen, als er splitterfasernackt durch den Wald läuft. Da ertrinkt jemand im Parfümzuber … Da erhält jemand einen elektrischen Schlag, als er einen Herd berührt … Die Fälle sind alle ein wenig skurril, aber im Laufe der Geschehnisse zeigt sich, dass Familienbande, alte Feindschaften, Neid auf erfolgreiche Mitmenschen, Rache an Übeltätern, die immer davongekommen sind … die Basis aus der Vergangenheit bilden – für Taten, die aktuell geschehen.
Durand irrt in diesem Minenfeld der familiären, persönlichen und geschäftlichen Beziehungen herum und sucht meist zuerst vergebens nach einem Ansatzpunkt. Wenn er auf etwas stößt, dann kann er sich in eine Lösung verbeißen, aber manchmal irrt er auch. Die Suche nach dem Täter, der manchmal mehrmals zuschlägt, um seine Taten zu verschleiern, gestaltet sich immer kompliziert, aber sicher nicht langweilig. Es bleibt alles immer in einem sehr überschaubaren, provenzalischen Rahmen – also es gibt keine Ausflüge in den internationalen Terrorismus, Waffenhandel, Drogenhandel … Das Verbrechen ist lokal, regional und bleibt in der Familie oder im geschäftlichen Umfeld.
Privat ist Durand immer noch Junggeselle, auch wenn es inzwischen eine Partnerin gibt, die ihn langsam erobert, so dass er schließlich darüber nachdenkt, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Zu Beginn lebt er auf echte Junggesellenart in einer kleinen Wohnung, dann zieht er in ein renovierungsbedürftiges Haus. Die Renovierung nimmt langsam ihren Lauf – mit Hilfe von vielen Ansässigen, die sich inzwischen an ihren Chef de police gewöhnt haben. Mit dem Haus kommt auch eine Mitbewohnerin namens Cosima, eine Ziege.
Schon bei seinem ersten Fall lernt Durand eine sehr nette Frau kennen, eine Köchin, eine hervorragende Köchin, die in einem renommierten Hotel den Laden schmeisst. Durand verliebt sich, sie verliebt sich, aber es dauert, bis sie zueinander kommen. Der Vorteil ist, dass jeder Kriminalroman ein paar Rezepte für französische Spezialitäten, speziell provenzalische Spezialitäten enthält.
Cosima bandelt übrigens recht schnell mit einem Ziegenbock an, so dass es bald Nachwuchs gibt. Die Produktion von hausgemachtem Ziegenkäse wird zumindest so gesichert.
Die Autorin der Serie ist Deutsche, die sich in Frankreich und die Provence verliebt hat. Also war es für sie nur folgerichtig, ihre Krimiserie in der Provence anzusiedeln. Also kann sich der Leser entspannt zurücklehnen und die Abenteuer und Köstlichkeiten der Provence genießen – und vom Urlaub im Süden träumen.
