a faint cold fear thrills through my veins ... william shakespeare

cay rademacher & roger blanc

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where

Sainte-Françoise-la-Vallée (fictional)  ·  Gadet (fiktional)  ·  Dép. Bouche-du-Rhône  ·  Région Provence-Alpes-Côte d’Azur  ·  Frankreich

when

„today / heute“

writing

Cay Rademacher (*1965)

acting

Capitaine Roger Blanc, Gendarmerie Nationale

background

Als seine Ermittlungen in einem Korruptionsfall politisch kritisch werden, wird Capitaine Roger Blanc kurzerhand in die Provence versetzt, wo er unter den wachsamen Augen eines Staatssekretärs in Paris keinen Schaden mehr anrichten soll. So ist der Plan, aber … auch in der idyllischen Provence gibt es Mord und Korruption, terroristische Anschläge, Umweltsünder … Roger Blanc ist immer mitten drin, ein Workaholic, der offene Fragen nicht einfach ruhen lassen kann und auf dem schmalen Grat zwischen restloser Aufklärung eines Falls und Entlassung häufig ins Schleudern kommt.

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When his investigation into a case of corruption becomes politically critical, Captain Roger Blanc is transferred to Provence at short notice, where he is to do no more damage under the watchful eyes of a State Secretary in Paris. That’s the plan, but … even in idyllic Provence there is murder and corruption, terroristic attacks, environmental sinners … Roger Blanc is always in the thick of things, a workaholic who cannot simply let open questions rest and who often slips on the fine line between the complete clarification of a case and dismissal.

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series

  1. Mörderischer Mistral (2014)
  2. Tödliche Camargue (2015)
  3. Brennender Midi (2016)
  4. Gefährliche Côte Bleue (2017)
  5. Dunkles Arles (2018)
  6. Verhängnisvolles Calès (2019)
  7. Verlorenes Vernègues (2020)
  8. Schweigendes Les Beaux (2021)
  9. Geheimnisvolle Garrigue (2022)
  10. Stille Saint-Victoire (2023)
  11. Unheilvolles Lançon (2024)
  12. Rätselhaftes Saint-Rémy (2025)
  13. Bedrohliche Alpilles (2026)
  1. Murderous Mistral (2017)
  2. Deadly Camargue (2018)

originally written in

German


Marlowe thinks …

English

Vom Krisenmanagement in der Provence

Roger Blanc steckt inmitten einer Krise – eine Krise?
Ich würde sagen, er steckt in einer Jobkrise, einer Familienkrise, einer Beziehungskrise und einer Existenzkrise. Er hat sich einen mächtigen Feind gemacht und seine Familie und seine Freunde verloren – und er lebt nicht mehr in Paris, sondern irgendwo im Süden Frankreichs.

Ich möchte an dieser Stelle kurz darauf hinweisen, dass die Bücher im Zeitraum von Juli bis Februar … März, April … des folgenden Jahres spielen. Also nur, damit klar ist, dass sich alle bisherigen Fälle in wenigen aufeinanderfolgenden Monaten zugetragen haben. Ich denke mal, dass es so auch weitergehen wird. Am 1. Juli tritt Capitaine Roger Blanc in der Provence zum Dienst an; die Fälle reichen aktuell bis ins Frühjahr. Eine Jahreszahl wird nicht genannt, aber aktuelle Ereignisse und Katastrophen wie der katastrophale Selbstmordflug jenes deutschen Germanwings-Piloten oder die Covid-Epidemie fließen als Hintergrundinformation in die Romane ein.

Roger ist ein Workaholic. Er ist besessen davon, Kriminalfälle zu lösen und die Schuldigen hinter Gitter zu bringen. Als Korruptionsermittler braucht er einen langen Atem und viel Geduld; mit Akribie arbeitet er sich durch Aktenberge, vertieft sich in Bankunterlagen und Korrespondenz-Ordner, analysiert und sammelt Beweise. Er arbeitet und arbeitet … und seine Familie geht dabei verloren. Seine beiden Kinder sind inzwischen erwachsen, wohnen nicht mehr zu Hause und haben für ihren Vater, der in ihrer Kindheit und Jugend meist durch Abwesenheit glänzte, nicht allzu viel übrig. Seine aktuellen Annäherungsversuche sind linkisch und nur von geringem Erfolg gekrönt – soweit die Familienkrise.

Vor allem hat er bei all seinen Ermittlungen nicht bemerkt, dass ihm seine Frau auch langsam abhanden gekommen ist und seit einem Jahr schon einen Liebhaber hat. Sie zieht kurzentschlossen aus der gemeinsamen Pariser Wohnung aus und bei ihrem Liebhaber ein: Scheidungspapiere werden verschickt. Aktueller Auslöser dürfte Rogers plötzliche Versetzung in die Provence sein, die zu einem letzten streitfreudigen Wochenende in Paris führte. Nun ist erst einmal in Paris alles in Trümmern und die Wohnung wird verkauft. Die Scheidung wird etwa drei Monate später vollzogen – soweit die Beziehungskrise.

Roger, der aus dem Norden Frankreichs stammt, muss sich im Süden, in der Provence, einrichten. Glücklicherweise hat er vor Jahren eine alte, halb verfallene Ölmühle von seinem Onkel geerbt. Er zieht ein – es gibt auch keine Alternative – und beschließt, die Ölmühle zu seinem neuen Zuhause zu machen. Er renoviert nach Kräften und verausgabt sich physisch und wohl auch finanziell, aber irgendwie muss er seinen Frust abbauen und seine überschüssige Energie loswerden. Die Provence mit ihrem ungewohnten Klima und ihrer eigenen Lebensart, die verfallene Ölmühle, die ein neues Dach braucht, seine zänkischen Nachbarn, aber auch die neuen Freunde aus der Umgegend, die ihn mit Wein und Comfort Food versorgen: Roger sieht sich damit konfrontiert, dass er eine neue Existenz aufbauen muss (à la „Gehen Sie zurück auf Start, aber nicht über Los!“) und sich um Dinge, wie eine neue Küche (!), kümmern muss, die bisher für ihn keine Rolle spielten – soviel zur Existenzkrise, denn er weiß noch nicht, wohin es gehen soll – und das gilt auch für seinen Job.

Roger trifft in Gadet, einer Kleinstadt in der Nähe des Étang de Berre, auf eine kleine Gendarmerie Station, in der er nicht gerade willkommen ist. Sein Chef, Commandante Nicolas Nkoulou, etwa Mitte dreissig, ist auf dem Karrierepfad und nicht glücklich darüber, dass er sich um den in Ungnade gefallenen Roger kümmern muss. Der allmächtige Jean-Charles Vialaron-Allègre aus dem Innenministerium (nennen wir ihn einfach JCVA!) hat seine Beziehungen spielen lassen, um Roger von seiner Untersuchung abzuziehen und in der Provence kaltzustellen. Nkoulou weiß grundsätzlich darüber Bescheid und befürchtet, dass es seiner geplanten Karriere schaden wird, denn er muss zwei Herren dienen: seinem aktuellen Job, für dessen Aufgaben er Roger eigentlich gebrauchen kann, und JCVA, der versuchen wird, Roger endgültig loszuwerden. Also macht er sich Gedanken darüber, wie er selbst das Problem Roger schnellstmöglich abschieben kann.

Roger wiederum ist klar, dass seine Karriere bei der Gendarmerie beendet ist. Mit Wohlverhalten kann er vielleicht seinen Job und sein Einkommen retten, aber das ist auch alles. Es gefällt ihm natürlich nicht, aber er verbeißt sich erst einmal in seine neuen Fälle, um nicht immer wieder an die negativen Konsequenzen zu denken, die aus seiner Jobkrise schon erwachsen sind oder aber auch noch kommen können.

Roger merkt bald, dass die Uhren in der Provence – auch bei der Gendarmerie – anders gehen. Sein Partner, Lieutenant Marius Tonon, ist Alkoholiker; niemand möchte mit ihm zusammenarbeiten, da er vor Jahren bei einem Einsatz „Mist gebaut hat“. Die Rechtsmedizinerin, Fontaine Thezan, ist brilliant und raucht Hasch oder Marihuana oder was auch immer. Die Computerspezialistin, Fabienne Souillard, ist lesbisch und kämpft mit dem Bürgermeister für ihre Eheschließung vor Ort. Die übrigen Kollegen sind oberflächlich gesehen faul und zurückhaltend – niemand möchte mit ihm untergehen, denn alle sind sich einig, dass genau das passieren wird.

Und damit sind wir wieder bei JCVA. Roger ist ihm oder einem seiner Freunde in seiner Rolle als Korruptionsermittler auf die Füße getreten. Roger hat zwar keine Beweise, aber die blitzschnelle Reaktion sagt alles. JCVA kann Roger vernichten, seine Existenz zerstören. Rogers Basis in Paris ist bereits in Trümmer gelegt worden, seine Kollegen haben sich ganz schnell zurückgezogen, seine Ehe existiert nicht mehr, er ist Anfang vierzig und hat noch nie etwas anderes gemacht, als bei der Gendarmerie zu ermitteln. Was soll aus ihm werden? Zähneknirschend fügt sich Roger und versucht, seine Jobkrise zu überleben.

… und dann ist noch Aveline! Sie tritt in sein Leben und wird seine Geliebte – halt: falsch – er wird ihr Geliebter. Sie ist Ende dreissig, gutaussehend, charmant, intelligent: als Untersuchungsrichterin mischt sie in allen Fällen mit. ABER: sie ist auch verheiratet – mit JCVA! Wow! Roger begibt sich hier wirklich auf dünnes Eis. Er ist verrückt nach Aveline und weiß, dass es ihn (wieder einmal) den Kopf kosten kann, wenn JCVA davon erfährt.

Hier ist einer der Stellen, wo ich immer wieder beginne zu grübeln. Was hat Aveline vor? Ist sie die gelangweilte Frau eines Politikers, die Abwechslung sucht? Sie lebt in der Provence, ihr Mann in Paris: eine Wochenendehe. Hat sie sich in Roger verknallt und will es nicht zugeben? Weiß JCVA wirklich nichts darüber? Schließlich ist Aveline für JCVA die ideale Aufsichtsperson, um Roger im Zaum zu halten – aber dann scheint Aveline auf einmal ihr Interesse an Roger zu verlieren … Sie stellt ihn kalt.

Erst einmal ist das Leben in der Provence für Roger anstrengend. Lichtblicke sind seine alte Ölmühle, in der er sich immer wohler fühlt. Seine Nachbarin Paulette hilft ihm gern und versorgt ihn mit gutem Essen, Gesellschaft, Abenden im Kreis ihrer Freunde mit viel Wein… Ja: das gute Leben in Südfrankreich – ein bisschen davon landet auch bei Roger.

Neben all den persönlichen Krisen haben wir natürlich auch noch die Kriminalfälle, die schnell eskalieren und die provenzialische Idylle sprengen. Ob Rechtsextreme versuchen, Rechnungen zu begleichen, ob korrupte Bürgermeister Investitionen planen, ob der IS (ja: der IS – diese Truppe von islamischen Terroristen) versucht, ein Attentat zu verüben, ob plötzlich alte Geschichten aus der Zeit des RAF Terrorismus die Aktivisten von damals einholen, die nie gefasst wurden: Roger ist mittendrin und wird hin und wieder auch zum Opfer physischer Angriffe. Dazu kommen noch verschwundene Gemälde von Vincent van Gogh, Umweltaktivisten, Drogenschmuggel … und immer wieder ist irgendwo JCVA im Hintergrund und zieht die Strippen, um zu verhindern, dass Unheil passiert. Es geht soweit, dass Verbrechen absichtlich verschleiert und Täter nicht angeklagt werden – zum Wohl des Staates oder von JVCA und seinen Freunden.

Es bleibt spannend. Nkoulou hat ein Geheimnis – eine Beziehung zu einer jungen Drogensüchtigen. Aveline hat ein Geheimnis – ihre Liebschaft. Tonon hat ein Geheimnis – seine Alkoholsucht und ein Undercover-Einsatz. Roger verzweifelt manchmal: er deckt auf, er ist aktiv, hyperaktiv, wird immer wieder zum Workaholic – und wird immer wieder von JCVA ausgebremst.

Wie lange wird das noch gutgehen?

In den Romanen treffen die Provence und ihre Schönheit und das berühmte Savoir Vivre brutal auf die heutige Wirklichkeit des Verbrechens und des Terrors. Karriersucht, Geldgier, Absicherung sind die Triebfedern für Verbrechen und politische und private Einflussnahme. Der Krug geht solange zum Brunnen … Roger möchte gern der lachende Dritte sein, aber schafft er es? Nach ein paar Monaten beginnt er, wieder Dossiers anzulegen … wie damals in Paris!

Die Romanreihe verdient noch ein paar Fortsetzungen, um die temporeiche Reihe mit den Verwicklungen und Abgründen in Politik und Gesellschaft abzurunden. Die inzwischen erschienenen Romane greifen weitere Themen auf: Machenschaften von Rechtsradikalen, Korruption bei der Polizei … es gibt eine verdeckte Ermittlung, in die Roger und Aveline hineingezogen werden. Es kommt zu einer lang fälligen Abrechnung für Taten aus dem 2. Weltkrieg.

Roger wird langsam in der Provence heimisch. Es gibt ein Wiedersehen mit seiner Tochter, das recht harmonisch verläuft. Rogers Haushalt wird um einen Hund erweitert. Allgemein nimmt das Tempo zu … keine Ruhepause für Roger! Sein Team steht mittlerweile hinter ihm – und seine Nachbarin Pauline kommt ihm immer näher.

About the Management of Crises in Provence

Roger Blanc is in the midst of a crisis – one single crisis?
I’d say he’s in a job crisis, a family crisis, a relationship crisis and an existential crisis. He has made himself a powerful enemy and lost his family and friends – and he no longer lives in Paris, but somewhere in the south of France.

I would like to clarify that the novels cover the period from July to February … March and April … So just to make it clear that all previous cases have happened in about nine to ten consecutive months. I think it will go on like this. On 1 July, Captain Roger Blanc starts to be on duty in Provence; the cases currently last until the next spring. A year is not specified, but current events and catastrophes such as the disastrous suicide flight of that Germanwings pilot or the Covid pandemoniac are woven into the novels as background information.

Roger is a workaholic. He is obsessed with solving criminal cases and putting the culprits behind bars. As a corruption investigator, he needs a lot of patience and stamina; he works his way through mountains of files with meticulous care, immerses himself in bank documents, correspondence folders, analyses and collects evidence. He works and works … and his family gets lost. His two children have grown up, no longer live at home and don’t have too much left for their father, who in her childhood and adolescence usually was notably absent. His current attempts at rapprochement are awkward and crowned with little success – so far the family crisis.

Above all, he hasn’t noticed when busy in all his investigations that his wife has slowly disappeared and has already had a lover for a year. She spontaneously moves out of her apartment in Paris and moves in with her lover: divorce papers are sent out. Roger’s sudden transfer to Provence, which led to one last weekend of arguments in Paris, is probably the current trigger. Now everything in Paris is in ruins and the apartment is sold. The divorce takes place about three months later – so far the relationship crisis.

Roger, who comes from the north of France, has to settle in the south, in Provence. Fortunately, years ago he inherited an old, half-decayed oil mill from his uncle. He moves in – there is no alternative either – and decides to make the oil mill his new home. He renovates to the best of his ability and spends himself physically and probably also financially, but somehow he has to reduce his frustration and get rid of his excess energy. Provence, with its unfamiliar climate and its own way of life, the dilapidated oil mill that needs a new roof, his quarrelsome neighbours, but also the new friends from the surrounding area who supply him with wine and comfort food: Roger is confronted with the fact that he has to build up a new existence (à la “Go back to start, but don’t go by lot!”) and has to take care of things like a new kitchen (!) that didn’t matter to him before – so much for the existential crisis, because he still doesn’t know where to go – and that goes for his job too.

Roger meets a small gendarmerie station in Gadet, a small town near the Étang de Berre, where he is not exactly welcome. His boss, Commandante Nicolas Nkoulou, in his mid-thirties, is on his career path and not happy that he has to take care of Roger, who has fallen out of favour. The omnipotent Jean-Charles Vialaron-Allègre of the Ministry of the Interior (let’s just call him JCVA!) has pulled strings to move Roger off his investigation and sideline him in Provence. Nkoulou knows all about this and fears that it will harm his career, because he has to manage two demands: his current job, for whose duties he can actually use Roger, and JCVA, who will try to get rid of Roger for good. So he thinks about how he can get rid of Roger in order to get rid of the problem as soon as possible.

Roger, on the other hand, is aware that his career with the gendarmerie is over. Depending on good behavior he may be able to save his job and his income, but that’s all. Of course, he doesn’t like it, but first he bites his teeth into his new cases, so as not to think again and again about the negative consequences that have grown up from his job crisis or that can still come.

Roger soon notices that the clocks in Provence – even in the gendarmerie – go differently. His partner, Lieutenant Marius Tonon, is an alcoholic; no one wants to work with him because he “screwed up” years ago during a mission. The forensic doctor, Fontaine Thezan, is brilliant and smokes hash or marijuana or whatever. The computer specialist, Fabienne Souillard, is a lesbian and fights with the mayor for her local marriage. On the surface, the other colleagues are lazy and reserved – nobody wants to go down with him, because everyone agrees that this is exactly what will happen.

And that brings us back to JCVA. Roger has stepped on his or one of his friends’ toes in his role as corruption investigator. Roger has no evidence, but the lightning-fast reaction says it all. JCVA can destroy Roger, destroy his existence. Roger’s base in Paris has already been laid in ruins, his colleagues have withdrawn very quickly, his marriage no longer exists, he is in his early forties and has never done anything other than to investigate with the gendarmerie. What is to become of him? Gnashing his teeth, Roger blends in and tries to survive his job crisis.

… and then there’s Aveline! She enters his life and becomes his lover – just: wrong – he becomes her lover. She is in her late thirties, handsome, charming, intelligent: as an examining magistrate she is involved in all cases. BUT: she’s also married – to JCVA! Wow! Roger moves really on thin ice here. He’s crazy about Aveline and knows that it can cost him his head (once again) if JCVA finds out about it.

Here’s one of those places where I keep starting to ponder. What is Aveline up to? Is she the bored wife of a politician looking for variety? She lives in Provence, her husband in Paris: a weekend marriage. Has she fallen in love with Roger and doesn’t want to admit it? Does JCVA really know nothing about it? After all, Aveline is the ideal supervisor for JCVA to keep Roger in check. Suddenly Aveline seems to lose her affection for Roger … She dumps him.

First of all, life in Provence is exhausting for Roger. Rays of hope are his old oil mill, where he feels more and more comfortable. His neighbour Paulette helps him gladly and provides him with good food, company, evenings in the circle of her friends with a lot of wine … Yes: the good life in the South of France – a little bit of it also ends up with Roger.

Besides all the personal crises, of course we also have the criminal cases that escalate quickly and blow up the Provencal idyll. Whether right-wing extremists try to settle bills, whether corrupt mayors plan investments, whether the IS (yes: the IS – this notorious group of Islamic terrorists) tries to carry out an assassination attempt, whether suddenly old stories from the time of the RAF terrorism catch up with the activists of that time who were never caught: Roger is right in the middle of it and occasionally also becomes a victim of physical attacks. In addition, there are disappearances of paintings by Vincent van Gogh, environmental activists, drug smuggling… and again and again somewhere JCVA is in the background pulling the strings to prevent disaster from happening. It goes so far that crimes are deliberately concealed and perpetrators are not accused – for the good of the state or of JVCA and its friends.

It remains exciting. Nkoulou has a secret – a relationship with a young drug addict. Aveline has a secret – her love affair. Tonon has a secret – his alcohol addiction and an undercover operation. Roger sometimes despairs: he uncovers, he is active, hyperactive, becomes a workaholic again and again – and is always slowed down by JCVA.

How long will it last?

In the novels, Provence and its beauty and the famous savoir vivre brutally encounter today’s reality of crime and terror. Career addiction, greed for money, security are the driving forces behind crime and political and private influence. The jug goes to the well for so long … Roger would like to be the laughing third, but will he make it? After a few months, he begins to put dossiers back on the table … just like he did in Paris!

The series deserves a few more sequels to round off the fast-paced novels with its entanglements and abysses in politics and society. The novels that have been published in the meantime take up further topics: the activities of right-wing radicals, corruption in the police force … there is an undercover investigation in which Roger and Aveline get unintentionally involved. There is a long-overdue revenge for atrocities during WWII.

Roger’s making his home in Provence. There is a reunion with his daughter that is more harmonious than feared. A dog is added to Roger’s household. In general, the pace is accelerating … No rest for Roger! His team is loyal and back him. His neighbor Pauline is more than a neighbor … now …

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