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where
Kingsmarkham (fictional) · Sussex · England · UK
when
1964 … 2013
(about 15-20 years of lifetime / Romane erstrecken sich über ca. 15-20 Jahre)
writing
Ruth Rendell (*1930 †2015)
acting
Reginald “Reg” Wexford, Detective Chief Inspector, Sussex Police
background
Kingsmarkham is unremarkable, but crime doesn’t stop at its doorstep. DCI Wexford investigates all around Kingsmarkham, often puzzled by the murders he encounters which seem simple from first view, but always result in complex structures of families, friends, neighborhoods and the usual communal living. Also the past often directs crime action in the present. Wexford is patient – and he gets them all.
Kingsmarkham ist als Ort wenig bemerkenswert, aber das Verbrechen macht auch vor seiner Haustür nicht halt. DCI Wexford ermittelt rund um Kingsmarkham und ist oft verblüfft über die Morde, auf die er stößt, die auf den ersten Blick einfach erscheinen, aber immer in komplexen Strukturen von Familien, Freunden, Nachbarschaften und dem üblichen Gemeinschaftsleben enden. Auch die Vergangenheit lenkt oft das kriminelle Geschehen in der Gegenwart. Wexford ist geduldig – und er überführt sie schließlich alle.
series
- From Doon with Death (1964)
- A New Lease of Death (1967) (aka Sins of the fathers)
- Wolf to the Slaughter (1968)
- The Best Man to Die (1969)
- A Guilty Thing Surprised (1970)
- No More Dying Then (1971)
- Murder Being Done Once (1972) (aka Murder being once done)
- Some Lie And Some Die (1973)
- Shake Hands Forever (1975)
- A Sleeping Life (1978)
- Put on By Cunning (1981) (aka Death notes)
- The Speaker of Mandarin (1983)
- An Unkindness of Ravens (1985)
- The Veiled One (1988)
- Kissing the Gunner’s Daughter (1992)
- Simisola (1994)
- Road Rage (1997)
- Harm Done (1999)
- The Babes in the Wood (2002)
- End in Tears (2005)
- Not in the Flesh (2007)
- The Monster in the Box (2009)
- The Vault (2011)
- No Man’s Nightingale (2013)
- Alles Liebe vom Tod (1979/1985)
- Mord ist ein schweres Erbe (1978/1987)
- Schweiß der Angst (1983) aka Den Wolf auf die Schlachtbank (1991)
- Mord am Polterabend (1975/1987)
- Der Liebe böser Engel (1978/1988
- Schuld verjährt nicht (1978/1988)
- Die Tote im falschen Grab (1979/1988)
- Phantom in Rot (1977/1989)
- Der Kuss der Schlange (1977/1989)
- Leben mit doppeltem Boden (1978/1990)
- Durch Gewalt und List (1982)
- Durch das Tor zum himmlischen Frieden (1984)
- Die Grausamkeit der Raben (1986)
- Die Verschleierte (1989)
- Eine entwaffnende Frau (1993)
- Die Besucherin (1996)
- Wer Zwietracht sät (1998)
- Das Verderben (2000)
- Dunkle Wasser (2004)
- Ein Ende mit Tränen (2008)
- Der vergessene Tote (2011)
- Was die Schatten verbergen (2014)
- (bisher nicht übersetzt)
- Die Tote im Pfarrhaus (2018)
originally written in
English
tv
12 seasons / 84 episodes
(only vintage!)

Marlowe thinks …
Wexford’s Stories
Mid of the 60s we started learning about DCI Wexford’s investigations concerning crime of all shades, especially murder. Then he is 52 years old and lives in the English countryside with his wife and his daughters … the daughters already grown-up trying their very own lives.
We follow Wexford for the next fifteen to twenty years (or so) in his timeframe. (In reality about 50 years are covered …) He finally retires and has some activities resp. consultancy agreements during his retirement when he is mid to end of his 60s. Almost all his cases happen in Kingsmarkham, a fictitious market town in the south of England.
What to expect?
Is Wexford one of these lone wolves who walk about, thinking, asking strange questions about negligibilities, drawing deductions for themselves and finally assembling all suspects to present the solution?
Does Wexford live in a charming cottage in the English countryside where always some eccentric people cause trouble and murder because of … whatever? (You certainly know these cosy neighborhoods and novels …)
Is Wexford one of these sad and unhappy police officers who have seen too many corpses and cases, too many miscarriages of justice, too much wretchedness … which only can be endured with lots of alcohol?
Wexford lives a rather unexceptional, but happy life in an unexceptional small town. There are traditional life and settings, there are new buildings and welfare cases. There are well-off people, even rich ones, there is the broad middle class – and there is the working class and human welfare cases. Wexford manages them all.
Wexford relies mainly on Mike Burden, his friend, assistant and finally successor in his job. (… and there are of course more police officers …). There is a small team at Kingsmarkham dealing with all incidents – and this team is free from any rat-race activities and schemes. Nevertheless nothing is as smooth as it seems …
Taking into account that the novels start in the 60s it isn’t surprising that all seems a little unagitated: there are no smartphones (in the beginning), no computers, no gangs dealing with drugs and young girls from Eastern Europe. Nevertheless all the cases are thrilling.
I read all the novels when they were published, most of them in the 80s. Most of them deal with crime among family and friends starting at low level, but get out of control rather soon. It’s always because amateurs are ruling the game. Furthermore suddenly lives are stirred up from the outside and Wexford has to speculate about the reality hidden by the appearances. It’s always thrilling with lots of twists.
In short: Wexford has always to prepare for deep dives into the lives of the victims as well as of the suspects and he learns a lot about the mental abyss opening up when – especially social – lives are in danger of getting destroyed.
Wexford, sein Leben und seine Fälle
Seit Mitte der 60er Jahre gibt es Inspektor Wexford und seine Ermittlungen zu Verbrechen aller Art, insbesondere Mord. Zu diesem Zeitpunkt ist er 52 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern auf dem Lande in Südengland … die Töchter sind bereits erwachsen und sind dabei, ihr eigenes Leben zu führen.
Wir verfolgen Wexfords Abenteuer über die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre (oder so) – gemessen in seinem Zeitrahmen. (In Wirklichkeit werden etwa 50 Jahre zurückgelegt …) Wexford geht schließlich in den Ruhestand und erlebt noch ein paar Fälle als Berater der Polizei während dieser Zeit, als er Mitte bis Ende 60 ist. Fast alle seine Fälle spielen in Kingsmarkham, einer fiktiven Kleinstadt im Süden Englands.
Was ist zu erwarten?
Ist Wexford einer dieser Einzelgänger, die planlos herumstochern, nachdenken, zusammenhanglose Fragen über unwichtige Dinge stellen, dann ganz für sich selbst Schlussfolgerungen ziehen und schließlich alle Verdächtigen versammeln, um die Lösung zu präsentieren?
Lebt Wexford in einem idyllischen Cottage auf dem englischen Lande, wo immer ein paar exzentrische Nachbarn für Ärger und Mord sorgen … warum auch immer? (Ihr kennt sicher diese malerischen Kulissen und Romane …)
Ist Wexford einer dieser traurigen und unglücklichen Polizeibeamten, die zu viele Leichen und Fälle gesehen haben, zu viele Justizirrtümer, zu viel Elend … das man nur noch mit viel Alkohol ertragen kann?
Wexford lebt ein eher unauffälliges, aber glückliches Leben in einer unauffälligen Kleinstadt. Es gibt ein traditionelles Umfeld und Ambiente, aber es gibt auch Neubauten (Bausünden) und soziale Brennpunkte. Es gibt wohlhabende Leute, sogar reiche Mitmenschen, es gibt eine breite Mittelschicht – und es gibt die Arbeiterklasse und die menschlichen Sozialfälle. Wexford kommt mit allen klar.
Wexford verlässt sich auf Mike Burden, seinen Freund, Assistenten und schließlich Nachfolger im Job. (… und es gibt natürlich noch mehr Ermittler …) In Kingsmarkham existiert ein kleines Polizeiteam, das sich um alle Vorfälle kümmert – und dieses Team ist frei von jeglichen Karrierespielchen und ähnlichen Machenschaften. Trotzdem läuft nicht immer alles rund.
Wenn man bedenkt, dass die Romane in den 60er Jahren beginnen, ist es nicht verwunderlich, dass alles ein wenig unaufgeregt wirkt: Es gibt keine Smartphones (am Anfang), keine Computer, keine Drogenbanden und Menschenhändler, die sich mit jungen Mädchen aus Osteuropa beschäftigen. Trotzdem sind alle Fälle spannend.
Ich habe alle Romane gelesen, als sie veröffentlicht wurden; der Schwerpunkt war in den 80er Jahren. In den meisten geht es um Kriminalität im Familien- und Freundeskreis, die oft ganz harmlos beginnt, aber bald außer Kontrolle gerät. Das liegt immer daran, dass Amateure herumspielen und Risiken eingehen, die sie nicht abschätzen können. Außerdem wird manchmal plötzlich das gewohnte Leben von außen aufgewühlt und Wexford muss der Realität auf den Grund gehen, die sich hinter dem äußeren Schein verbirgt. Es ist immer spannend und es gibt bis zum Schluss viele Irrwege, die aufgedeckt werden müssen.
Kurz: Wexford muss sich stets darauf einstellen, tief in das Leben der Opfer und der Verdächtigen einzutauchen und im Dreck herumzuwühlen. Er erfährt so viel über die seelischen Abgründe, die sich auftun, wenn das soziale Leben in Gefahr gerät, zerstört zu werden.
