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where
Saint-Malo · Dép. Ille et Vilaine · Brittany/Bretagne · France/Frankreich
when
2021 …
writing
Christophe Villain (*19xx) – pseudonym
acting
Sandrine Perrot, Capitaine, Police National Saint-Malo
background
In den Norden der Bretagne hat sich Sandrine Perrot zurückgezogen, nachdem sie in Paris vom Capitaine zum Lieutenant degradiert und erst einmal freigestellt wurde. Sie spielt mit dem Gedanken, die Police Nationale zu verlassen, aber ein Mord im beschaulichen Cancale kommt dazwischen und das zuständige Polizeikommissariat in Saint-Malo ergreift die Gelegenheit, Sandrine einzubinden. Schließlich ist sie in der Aufklärung von Mordfällen erheblich erfahrener als alle anderen in Saint-Malo. Daran ändert sich in den folgenden Monaten nichts – und Sandrine muss sich immer wieder mit Mordfällen in und um Saint-Malo auseinandersetzen. Schließlich erhält sie sogar ihren alten Rang Capitaine zurück und – Paris ist vergessen.
Sandrine Perrot has retreated to the north of Brittany when she was demoted from Capitaine to Lieutenant in Paris and given a leave of absence. She is toying with the idea of leaving the Police Nationale, but a murder in the tranquil town of Cancale interferes and the police department in charge in Saint-Malo seizes the opportunity to involve Sandrine. After all, she is considerably more experienced in solving murder cases than anyone else in Saint-Malo. This does not change in the following months – and Sandrine has to deal with murder cases in and near Saint-Malo again and again. Finally, she even gets her old rank of Capitaine back and – Paris is forgotten.
series
- Die Tote auf dem Zöllnerweg (2021)
- Die Tote von Saint-Malo (2021)
- Die Tote vom Mont-Saint-Michel (2021)
- Der Tote aus der Bücherstadt (2022)
- Der Tote in der Mühle (2023)
- Die Tote am Strand (2024)
- Der Tote in der Burg (2024)
- Der Tote im Wald von Huelgoat (2025)
- Der Tote im Fjord (2026)
- Tödliche Überfahrt (2026)
Sorry – no English version so far!
originally written in
deutsch

Marlowe thinks …
Immer wieder Familiengeschichten und das leidige Geld
Sandrine Perrot ist Mitte dreißig, als sie beschließt ihren Job bei der Police Nationale aufzugeben und … was zu machen?
Sie ist eine talentierte Ermittlerin, hat in Paris Karriere gemacht und ist bereits Capitaine, d. h. sie war Capitaine. Beseelt von dem Gedanken, ein Verbrechen aufzuklären – einen mehrfachen Frauenmörder zu überführen, ist sie bei dem Verdächtigen eingebrochen, um Beweise zu suchen. Sie war bereits von diesem Fall abgezogen worden, denn der Verdächtige ist eine einflussreiche Persönlichkeit mit Verbindungen jeder Art. Dumm gelaufen: sie ist von ihm erwischt worden. Es folgte eine Degradierung und eine vorläufige Freistellung.
Sandrine zog sich in die Bretagne zurück. In Cancale hat sie ein Haus von ihrer Tante geerbt, wo sie unterschlüpfte. Sie lebt in den Tag hinein, photographiert, joggt, übt sich in Kickboxen … fährt Motorrad, erweckt den alten 2CV aus ihrem Erbe wieder zum Leben …
Dann wird sie eines Morgens überraschend von der Police Nationale in Saint-Malo zu einem Mordfall gerufen. Der zuständige Kommissar widerruft ihre Freistellung und lässt sie ermitteln. In Saint-Malo und Umgebung gibt es eigentlich keine Mordfälle – und er hat beschlossen, dass, trotz aller Komplikationen mit den Autoritäten in Paris, Sandrine die beste Lösung für die Ermittlungen ist. Natürlich löst Sandrine den Fall, aber sie will nach wie vor kündigen. Das bedeutet jedoch, dass sie wegen der Kündigungsfrist noch drei Monate in Saint-Malo arbeiten muss.
Ende gut, alles gut: Es passiert der nächste Mord … Sandrine ermittelt erneut und löst den Fall – und schließlich bleibt sie bei der Police Nationale in Saint-Malo.
Polizistin zu sein, Ermittlungsarbeit zu leisten liegt ihr im Blut. Sie hat lange nachgedacht, was sie sonst machen soll, aber keine Lösung gefunden. Somit ist die berufliche Lage im Grunde geklärt.
Sandrine ist eingebrochen … Wie hat sie das geschafft? Sie kommt aus einer Familie von Kriminellen, für die Einbrüche, Tresore öffnen, Kunstfälschungen … an der Tagesordnung sind. Sie hat das Einbrechen schon als Jugendliche von Grund auf gelernt – in der Praxis (!) – und profitiert auch heute immer mal wieder davon. Ihre Familie war entsetzt, als sie mitbekam, dass Sandrine eine Karriere bei der Polizei ins Auge fasste.
In Saint-Malo wird Sandrine immer wieder mit Mordfällen konfrontiert. Die Geschehnisse in den bisherigen Romane folgen zeitlich direkt aufeinander: Sandrine hat kaum Zeit, Luft zu holen. So viel zum beschaulichen Saint-Malo und der Gegend drumherum, wo es angeblich keine Gewaltverbrechen gibt.
In ihren Fällen geht es immer um Familiengeschichten, Familiengeheimnisse und um Geld. Wenn jemand stirbt oder ermordet wird, gibt es immer etwas zu erben und jeder Erbe verfolgt seine eigenen Interessen. Wenn jemand in der Vergangenheit gräbt, stolpert er manchmal über Geschehnisse, die andere fast vergessen haben, aber plötzlich für Aufruhr sorgen. Irgendwann sind Verbrechen begangen worden, die nicht aufgeklärt wurden. Vieles darf nicht ans Tageslicht kommen. … und immer wieder spielt Geld eine Rolle.
Die Fälle sind verschachtelt, es gibt viele Hinweise auf mögliche Täter und Motive – aber schließlich findet sich die Auflösung. Sandrine geht immer bis zum Äußersten, engagiert sich, gräbt immer tiefer … analysiert Details, sucht Verbindungen, auch wenn es zuerst absurd erscheint … Sie gibt alles – und wird natürlich trotz ihrer Fitness immer mal wieder zum Opfer, leichter oder schwerer verwundet, wenn sie einem Täter plötzlich zu nahe kommt.
Ende gut, alles gut?
Recht schnell hat sie einen Kreis von Kollegen und Freunden um sich geschart, mit denen sie sich versteht und die sie mögen und ihr helfen, wann immer es nötig ist. Sie hat einen Partner, Adel Azarou, Brigadier Chef de Police, der begierig ist, von ihr zu lernen und gleichzeitig immer penibel modern und edel gekleidet ist. Auf Inès, die gute Seele im Büro, die alle verwaltungstechnischen Tricks beherrscht, kann sie immer zählen.
Ihre Mieterin, die das Haupthaus bewohnt, während Sandrine in einer umgebauten, modernisierten Scheune lebt, ist eine erfolgreiche Kriminalschriftstellerin und Köchin. Sandrine kocht eigentlich nie: ihr Kühlschrank ist immer leer. Sie findet auch Anschluss in ihrem Kickbox-Club … und bei ihren Nachbarn.
Sie lernt sogar einen interessanten Mann kennen, Léon, in den sie sich langsam verliebt. Es fällt ihr schwer.
Ende gut, alles gut?
Alles wäre schön in Saint-Malo, in der französischen Provinz, wenn da nicht jener Staatsanwalt aus Paris wäre … In Paris war er für die Degradierung verantwortlich – und dafür, dass der Verdächtige nicht weiter verfolgt wurde. Er mischt sich gern in Fälle ein, die in der fernen Bretagne spielen und versucht, Sandrine das Leben schwer zu machen. Schließlich lässt er sich sogar als Untersuchungsrichter nach Saint-Malo versetzen … und auf einmal wird Sandrine’s Freund Léon des Drogenhandels verdächtigt. Es stellt sich zwar schnell heraus, dass ihm die Beweismittel untergeschoben wurden, aber …
Offen bleibt die Frage, was jenen Pariser Staatsanwalt eigentlich umtreibt … Auch lungert der Pariser fall im gründe immer noch im Hintergrund … Ich bin sicher, es wird Fortsetzungen geben, die …
Sandrine Perrot ist eine sehr vollkommene Frau und Polizistin – ein wenig mehr Ecken und Kanten würden nicht schaden.
Die Kriminalromane sind Comfort Food für Krimiliebhaber: eine schöne Gegend, viele Geheimnisse, viele Spuren … eine interessante Lösung am Ende jedes Romans.
Time and again family stories and the vexed issue of money
Sandrine Perrot is in her mid-thirties when she decides to leave her job at the Police Nationale and … do what?
She is a talented investigator, has made a career in Paris and is already a Capitaine, that is, she was a Capitaine. Animated by the idea of solving a crime – convicting a serial ripper, she has broken into the suspect’s house to look for evidence. She had already been taken off the case because the suspect is an influential figure with connections of every kind. Too bad: she got caught by him. A demotion and a provisional leave of absence followed.
Sandrine retired to Brittany. In Cancale, she inherited a house from her aunt, where she took shelter. She lives in the day, takes photographs, jogs, practices kickboxing … rides a motorbike, brings the old 2CV from her inheritance back to life …
Then one morning she is unexpectedly called in by the Police Nationale in Saint-Malo to investigate a murder case. The commissioner in charge revokes her leave of absence and lets her investigate. There are actually no murder cases in Saint-Malo and the surrounding area – and he has decided that, despite all the complications with the authorities in Paris, Sandrine is the best solution for the investigation. Of course, Sandrine solves the case, but she still wants to quit. However, this means that she has to work in Saint-Malo for another three months because of the notice period.
All’s well that ends well: the next murder happens … Sandrine investigates again and solves the case – and finally she stays with the Police Nationale in Saint-Malo.
Being a policewoman, doing investigative work is in her blood. She has thought long and hard about what else she should do, but has not found a solution. So the professional situation is basically settled.
Sandrine broke in … How did she do it? She comes from a family of criminals for whom burglaries, opening safes, art forgeries … are the order of the day. She learned burglary from scratch as a teenager – in practice (!) – and still benefits from it now and then. Her family was horrified to learn that Sandrine was considering a career in the police force.
In Saint-Malo, Sandrine is repeatedly confronted with murder cases. The events in the previous novels follow each other directly: Sandrine hardly has time to catch her breath. So much for the tranquil Saint-Malo and the area around it, where there are supposedly no violent crimes.
The cases are convoluted, there are many clues to possible perpetrators and motives – but finally the solution is found. Sandrine always goes to the extreme, gets involved, digs deeper and deeper … analyses details, looks for connections, even if it seems absurd at first … She gives her all – and of course, despite her fitness, becomes a victim every now and then, lighter or more seriously wounded, when she suddenly gets too close to a perpetrator.
All’s well that ends well?
Quite quickly she has gathered a circle of colleagues and friends around her, with whom she gets along and who like her and help her whenever it is necessary. She has a partner, Adel Azarou, Brigadier Chef de Police, who is eager to learn from her and at the same time is always fastidiously modern and nobly dressed. She can also always count on Inès, the good soul in the office who knows all the administrative tricks.
Her tenant, who occupies the main house while Sandrine lives in a converted, modernised barn, is a successful crime writer and cook. Sandrine never actually cooks: her fridge is always empty. She also finds connections in her kickboxing club … and with her neighbours.
She even meets an interesting man, Léon, with whom she slowly falls in love. It’s hard for her.
All’s well that ends well?
Everything would be fine in Saint-Malo, in the French province, if it weren’t for that prosecutor from Paris … In Paris, he was responsible for the demotion – and for the fact that the suspect was not prosecuted further. He likes to interfere in cases set in faraway Brittany and tries to make life difficult for Sandrine. Eventually, he even gets himself transferred to Saint-Malo as an examining magistrate … and suddenly Sandrine’s friend Léon is suspected of drug trafficking. It soon turns out that the evidence was planted on him, but …
The question remains open as to what the Paris prosecutor is actually concerned about … The Paris case is also still lurking in the background … I am sure there will be sequels that …
Sandrine Perrot is a very perfect woman and policewoman – a little more rough edges wouldn’t hurt.
The crime novels are comfort food for crime lovers: a beautiful region, many mysteries, many clues … an interesting solution at the end of each novel.
