a faint cold fear thrills through my veins ... william shakespeare

jean-luc bannalec & georges dupin

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where

Concarneau  ·  Arrondissement Quimper  ·  Dép. Finistère  ·  Bretagne (Brittany)  ·  France

when

2012 …

writing

Jean-Luc Bannalec (pseudonym: Jörg Bong)

acting

Georges Dupin, Monsieur le Commissaire

background

Georges Dupin ist ein waschechter Pariser und wurde nach einem “Vorfall” in die Bretagne versetzt. Er ist nicht so unglücklich über seine neue Rolle und die speziellen, neuen Herausforderungen, obwohl … Offensichtlich ist die Bretagne alles andere als ruhiges Hinterland, denn es geschehen mehr Verbrechen, als man denkt. (… und außerdem gehört die Bretagne zu diesen wunderschönen Landschaften Frankreichs mit hervorragender regionaler Küche …) Deshalb ist Georges Dupin nicht nur damit beschäftigt, Morde aufzuklären – immer unterstützt von seiner kompetenten Assistentin -, gegen die Verwaltung zu kämpfen und zu versuchen, die Bretagne und ihren speziellen Menschenschlag zu verstehen.

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Georges Dupin is a Parisien and was reassigned to Brittany after some „incident“. He isn’t unhappy about his new role and his challenges although … Obviously Brittany isn’t some sort of quiet backwater, for there are more crimes than you might think. (… and Brittany is one of these beautiful regions in France with an excellent cuisine …) Therefore Georges Dupin is not only busy solving murders – always relying on his capable PA – fighting administration and trying to understand Brittany and its special people.

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series

  1. Bretonische Verhältnisse (2012)
  2. Bretonische Brandung (2013)
  3. Bretonisches Gold (2014)
  4. Bretonischer Stolz (2015)
  5. Bretonische Flut (2016)
  6. Bretonisches Leuchten (2017)
  7. Bretonische Geheimnisse (2018)
  8. Bretonisches Vermächtnis (2019)
  9. Bretonische Spezialitäten (2020)
  10. Bretonische Idylle (2021)
  11. Bretonische Nächte (2022)
  12. Bretonischer Ruhm (2023)
  13. Bretonische Sehnsucht (2024)
  14. Bretonische Versuchungen (2025)
  15. Bretonischer Glanz (2026)
  1. Death in Pont-Avon (2014) / Death in Brittany (2016)
  2. Murder on Brittany Shores (2017)
  3. The Fleur de Sel Murders (2018)
  4. The Missing Corpse (2019)
  5. The Killing Tide (2020)
  6. The Granite Coast Murders (2021)
  7. The King Arthur Case (2022)
  8. The Body by the Sea (2023)
  9. Death of a Master Chief (2024)
  10. An Island of Suspects (2025)
  11. The Secrets of the Abbey (2026)

tv

12 episodes


Marlowe thinks …

English


Ein Workaholic in der Bretagne

Georges Dupin wurde nach einem “Zwischenfall” von Paris in die Bretagne versetzt; er war zu mächtigen Leuten während einer Ermittlung auf die Zehen getreten – mehr muss dazu nicht gesagt werden. Da er aus einer wohlhabenden und angesehenen Pariser Familie stammte, war er eigentlich schon auf der Überholspur in der Pariser Polizeiverwaltung gewesen, aber: hatte ihn diese Karriere jemals wirklich interessiert?

Ich glaube nicht recht, dass er tatsächlich so unglücklich über seine Versetzung in die Provinz ist. Er ist inzwischen über vierzig, herrscht über ein erstklassiges Team von Mitarbeitern und ihm steht ein wahres Juwel von Sekretärin zur Seite. Gemeinsam sind sie in der Lage, all diese komplizierten Mordgeschichten entlang der friedvollen bretonischen Küste und in den idyllischen Dörfern der Bretagne aufzuklären. Er entdeckt die hervorragende Küche der Bretagne und ist begeistert – sogar von Meeresfrüchten. Schließlich beginnt er eine Beziehung mit einer Ärztin, einer Spezialistin für Herzchirurgie, und sie beziehen sogar ein gemeinsames Heim.

Klingt das wie das Leben eines Workaholics?

Nun, ja … sobald eine Leiche auftaucht, arbeitet Dupin ununterbrochen, von morgens bis abends ist er im 24/7-Modus – und vergisst manchmal sogar zu essen. Auch nimmt er keine Rücksicht auf wichtige Persönlichkeiten in der Verwaltung, einflussreiche Politiker, reiche Unternehmer – genauso wie es in Paris gewesen ist, was ihn schließlich in die Bretagne katapultierte. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass er sich immer langweilt, wenn es keinen mysteriösen Fall gibt, den es zu lösen gilt.

Dupin arbeitet und ermittelt auf seine ganz eigene Weise. Natürlich gibt es sein Team, und Dupin hat immer viele Aufgaben und Fragen für seine Inspektoren und auch für seine Sekretärin, aber er löst seine Fälle eher im Alleingang. Er vertraut auf sein Bauchgefühl. Es beginnt immer damit, dass er sich ein gewöhnliches Schreibheft besorgt und alles, was er erfährt, hineinkritzelt – und dann weiß er plötzlich, worum es geht, wenn er am Ende des Tages seine Notizen durchblättert. Die restliche Arbeit bleibt seinem Team überlassen – vor allem der administrative Verwaltungskram.

Es gibt Ressourcen, ohne die Dupin nicht funktioniert: Kaffee (d. h. Espresso (auf französische Art)) und der Nervenkitzel der Geschwindigkeit. Er bekommt häufig Strafzettel für zu schnelles Fahren – ohne Konsequenzen. … und er ist verloren ohne seine zuverlässige Sekretärin, die alles klärt und sich um alles kümmert. Ich denke, ich brauche auch nicht zu erwähnen, dass er mit seinem Handy meist auf Kriegsfuß steht.

Dupin lernt, dass die Bretagne und die Bretonen etwas Besonderes sind. Da gibt es den überwältigenden Stolz darauf, Bretone zu sein, und auf die bretonische Geschichte. Sogar in Dupins Team, gibt es diese Amateurhistoriker, die alles über die Bretagne studieren und jede lokale Tradition unterstützen, besonders wenn es um Essen und Feiern geht. Dupin betrachtet dies zuerst mit Misstrauen, aber er gewöhnt sich langsam daran.

Trotz seiner Respektlosigkeit gegenüber Verwaltung, Bürokratie und einflussreichen Mitmenschen verliert Dupin nie seinen Job, obwohl es – manchmal – recht knapp wird. Das liegt einfach daran, dass er ein verdammt guter Ermittler ist, der in der Lage zu sein scheint, jede vertrackten Fall mit seiner speziellen Methode knacken zu können.

Verbrechen? Mord? In der Bretagne gibt es eine Menge von allem. Es gibt Erbansprüche und Erbschaftsstreitigkeiten, Erpressungsversuche oder auch gelungene Erpressungen, Rache für was auch immer – die Bretonen neigen dazu, nie etwas zu vergessen. In den meisten Fällen bedeutet das, dass manchmal jemand sterben muss, weil er vor Jahrzehnten etwas ganz Dummes gemacht hat. Es gibt auch eifersüchtige Ehefrauen und Ehemänner, die auf der Suche nach erotischen Abenteuern sind. Es gibt Bretonen, die bretonische Traditionen bewahren wollen, und bretonische Geschäftsleute, die ihre Geschäftsfelder erweitern wollen – mittendrin sind die Politiker. Alles führt immer zu Ärger und bringt Leichen mit sich.

Die Zeit vergeht … schließlich feiert Dupin sogar sein zehnjähriges Jubiläum in der Bretagne – aber das ist nicht das Ende der Serie … es geht weiter!

Falls ihr es immer noch nicht gemerkt habt: Die Kriminalromane über die Bretagne sind genauso verlockend wie die aus der Provence oder irgendeiner anderen schönen französischen Landschaft – man denkt über kurz oder lang darüber nach, eine Urlaubsreise in diese Gegend zu planen.


A Workaholic in Brittany

Georges Dupin was sent from Paris to Brittany after some “incident”; he had a rough encounter with powerful people – it’s not worth mentioning more about it. From his roots in a wealthy family, a respected Parisian family, he was certainly on some sort of fast track into the heaven of police administration in Paris, however: was he really ever interested in this career?

I don’t think he was unhappy about his transfer in this rural backwater. He is in his 40s now, has got a fine team of inspectors and a jewel of PA enabling him to solve all these complicated murders along Brittany’s peaceful shore and in its villages. He discovers the cuisine of Brittany and is thrilled – even by seafood. Finally he starts a relationship with a physician, a surgeon specialized in operating hearts, and they eventually end up in a shared home.

Does this sound like the life of a workaholic?

Well, yes … as soon as a corpse turns up Dupin will work incessantly, from morning into the night, he is in 24/7 mode – and even forgets to eat sometimes. Also he isn’t considerate of any powerful civil servants, influential politicians, rich entrepreneurs – like it was in Paris which finally pitchforked him to Brittany. I don’t think I’d have to mention that he is always bored as long as there is no murder mystery to be solved.

Dupin works and investigates his very own way. Of course there is his team and Dupin has always lots of tasks for his inspectors as well as his PA, however, he solves his cases more single-handedly. He trusts in his gut feeling. He always starts scribbling notes in an ordinary copybook when starting to investigate – and then suddenly he knows what it is all about when scanning his notes. All the rest of the work will be left for his team – especially all the administrative overload.

There are some fundamental resources without Dupin cannot work: coffee (i. e. espressos (French way)) and the thrill of speed. He frequently gets speed tickets for driving too fast – without any consequences. … and he is lost without his reliable PA, who clarifies anything and cares about anything. I think I don’t need to mention that he is always at war with his mobile.

Dupin learns that Brittany and the Bretons are special. There is an overwhelming proud of being Breton and of the Breton history. Even in Dupin’s team there are these amateur historians who study all about Brittany and support any local tradition especially when food and wine are concerned. Dupin is wary, but he adjusts slowly.

In spite of his disrespect of administration, bureaucracy and influential people Dupin never loses his job although walking on the edge – sometimes. It’s simply because he is a good investigator who seems to be able to crack any nut out of his hunches.

Crimes? Murder? There’s a lot of everything in Brittany. There are claims and conflicts concerning inheritance, attempted blackmail resp. successful blackmail, revenge for whatever – Bretons tend to never forget anything. In most cases this means that sometimes somebody has to die because of something he caused decades ago. There are also jealous wifes and husbands seeking erotic adventures. There are Bretons who want to conserve Breton traditions and Breton businessmen who want to expand their business areas – in the very mid of all are the politicians. All is bound for trouble and corpses showing up.

Time goes by … finally Dupin is even ready to celebrate his 10-years-in-Brittany event – although it’s not the end of the series: it continues!

If you still haven’t realised: the crime novels about Brittany are as tempting as crime novels about Provence or any other French countryside – you definitely start thinking about planning a holiday trip.

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