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where
Somewhere in Tibet / irgendwo in Tibet · China
when
1999 … 2019
writing
Eliot Pattison (*1951)
acting
Shan Tao Yun, former Inspector at Beijing Police / ehemals Polizeiinspektor in Peking – labor camp inmate / Arbeitslager – freelance investigator / selbstständig als Detektiv – local police officer / lokaler Polizeibeamter
background
When Inspector Shan falls from grace with influential politicians in Beijing he is relegated to a labor camp in Tibet losing his family and privileges. Life is hard in Tibet and any resistance from an inmate involves brutally consequences. Shan manages to survive and finds a friend in a Tibetan monk, a high-profile Buddhist and a wise man. Shan’s abilities to investigate crime isn’t unknown to the local commanding officer of the labor camp – so he brings Shan into action when there is a crime … Shan manages the challenge – and more challenges follow. Finally he may leave the labor camp together with his Tibetan friend, but he must stay in Tibet. Tibet remains a dangerous place during all the years where violence rules daily life. Every now and then Shan gets involved in some crime and murder case trying to solve the mystery and maintain law and order.
Als Inspektor Shan bei einflussreichen Politikern in Peking in Ungnade fällt, wird er in ein Arbeitslager nach Tibet verbannt – und verliert seine Familie und seine Privilegien. Das Leben in Tibet ist hart und jeder Widerstand eines Häftlings hat brutale Konsequenzen. Shan schafft es dennoch zu überleben und findet einen Freund in einem tibetischen Mönch, einem hochrangigen Buddhisten und weisen Mann. Shans Fähigkeiten, Verbrechen aufzuklären, bleiben dem örtlichen Kommandanten des Arbeitslagers nicht verborgen – und so setzt er Shan ein, als ein Verbrechen geschieht … Shan meistert die Herausforderung – und weitere Herausforderungen folgen. Schließlich darf er zusammen mit seinem tibetischen Freund das Arbeitslager verlassen, aber er muss in Tibet bleiben. Tibet bleibt in all den Jahren ein gefährlicher Ort, an dem Gewalt das tägliche Leben bestimmt. Immer wieder wird Shan in Verbrechen und Mordfälle verwickelt und versucht, die Taten aufzuklären und für Recht und Ordnung zu sorgen.
series
- The Skull Mantra (1999)
- Water Touching Stone (2001)
- Bone Mountain (2002)
- Beautiful Ghosts (2004)
- Prayer of the Dragon (2007)
- The Lord of Death (2009)
- Mandarin Gate (2012)
- Soul of the Fire (2014)
- Skeleton God (2017)
- Bones of the Earth (2019)
- Der fremde Tibeter (2002)
- Das Auge von Tibet (2003)
- Das tibetische Orakel (2005)
- Der verlorene Sohn von Tibet (2006)
- Der Berg der toten Tibeter (2008)
- Der tibetische Verräter (2009)
- Der tibetische Agent (2013)
- Tibetisches Feuer (2016)
- Die Frau mit den grünen Augen (2018)
- Die vier Toten von Tibet (2020)
originally written in
English

Marlowe thinks …
Tough Investigations in Tibet
Tibet is a poor countryside filled with a cold climate. The people are poor and scrape a living out of small farming and some farm animals. There are monks and nuns in few remaining abbeys who bustle about trying to survive on even less than the rest of the Tibetans.
There are also lots of Chinese … there is the army, there is the police, there is some sort of Secret Service … and there are labour camps. In these camps mainly Tibetans, many of them monks, are detained, however, also some Chinese. There is hard work and little food – and draconic punishments for misconduct. So there are also fatal casualties.
… and there is Inspector Chan.
Once Chan was a successful police officer, however, he fell from grace – it doesn’t matter why. His personal file doesn’t reveal any reasons, when he arrived in a labour camp in Tibet. From this point in time on he was simply a prisoner like all the other.
Chan tries to adapt and to survive and he manages quite a lot of obstacles in his new life. He is alone because his wife got divorced from him taking their son with her. There are no signs of life since then from both. Chan is convinced that his wife lives as privileged as before working successfully at her career. Well, years later he learns about his son who goes astray and also ends up …
In the labor camp Chan finds new friends, especially a wise old monk, once head of an abbey. He helps Chan and they create a solid friendship lasting for years. So what happens with Chan?
The commanding officer of the labor camp meets a problem and thinks that Chan, a former police inspector and brilliant investigator may help him solve the case. A corpse is found without a head, but it seems that it is a foreigner, an US American. All of a sudden political pressure hovers over the commanding officer – and so Chan is entitled to investigate.
There are more cases … finally Chan is permitted to leave the labor camp, but he has to stay in the Tibetan region. Time and again there are crimes, murders – and Chan investigates either by command of the army or the local police or privately. In the meantime he has got a small, negligible job in administration where he is always within reach of the Chinese.
Tibet doesn’t change much. There is the cold and poverty, there are the monks and nuns chased by the Chinese, the Tibetans trying to survive … Time and again there are foreigners exploring Tibet on their own account and risk meeting crime, injuries and death. There are antiquities hidden in dilapidated abbeys or secret caves which are much sought after by foreigners. Chan is always challenged to investigate and at the same time often to protect his friends resp. any innocent bystanders.
The novels take you away into a strange world where crimes are committed mainly by the same reasons as anywhere, but the landscape, the people, the religion form a background hiding many an obvious action – not to forget the rule that silence helps to survive.
Schwierige Ermittlungen in Tibet
Tibet ist eine arme, ländliche Region mit kaltem Klima. Die Menschen sind arm und bestreiten ihren Lebensunterhalt mit etwas Landwirtschaft und einigen Nutztieren. In den wenigen verbliebenen Klöstern leben Mönche und Nonnen, die sich bemühen, mit noch weniger zu überleben, als die übrigen Tibetern erhalten.
Es gibt auch viele Chinesen … es gibt die Armee, es gibt die Polizei, es gibt eine Art Geheimdienst … und es gibt Arbeitslager. In diesen Lagern sind hauptsächlich Tibeter, darunter viele Mönche, inhaftiert, aber auch einige Chinesen. Es gibt harte Arbeit und wenig zu essen – und drakonische Strafen für Fehlverhalten. Daher gibt es auch Todesfälle.
… und dann ist da noch Inspektor Chan.
Chan war einst ein gut situierter, erfolgreicher Polizist, doch dann fiel er in Ungnade – warum, spielt keine Rolle. Seine Personalakte gibt keinen Aufschluss darüber, warum er in einem Arbeitslager in Tibet landete. Von diesem Zeitpunkt an war er einfach ein Gefangener wie alle anderen auch.
Chan versucht, sich anzupassen und zu überleben, und meistert in seinem neuen Leben eine ganze Reihe von ungewohnten Hindernissen. Er ist allein, weil seine Frau sich von ihm scheiden ließ und ihren Sohn mitgenommen hat. Seitdem gibt es von beiden kein Lebenszeichen mehr. Chan ist überzeugt, dass seine Frau ein ebenso privilegiertes Leben wie zuvor führt und erfolgreich in ihrem Beruf arbeitet. Jahre später erfährt er, dass sein Sohn auf die schiefe Bahn geraten ist und ebenfalls …
Im Arbeitslager findet Chan neue Freunde, insbesondere einen weisen alten Mönch, der einst Oberhaupt einer Abtei war. Er hilft Chan, und zwischen den beiden entsteht eine sehr innige Freundschaft, die Jahre überdauert. Was also geschieht mit Chan?
Der Kommandant des Arbeitslagers steht vor einem Problem und glaubt, dass Chan, ein ehemaliger Polizeiinspektor und brillanter Ermittler, ihm bei der Aufklärung des Falls helfen kann. Eine Leiche ohne Kopf wird gefunden, aber es scheint sich um einen Ausländer zu handeln, einen US-Amerikaner. Plötzlich lastet politischer Druck auf dem Kommandanten – und so erhält Chan das zeitlich beschränkte Recht, zu ermitteln.
Es gibt weitere Fälle … Schließlich darf Chan das Arbeitslager verlassen, muss aber in der tibetischen Region bleiben. Immer wieder gibt es Verbrechen, Morde – und Chan ermittelt entweder im Auftrag der Armee oder der örtlichen Polizei oder privat. In der Zwischenzeit hat man ihm einen kleinen, unbedeutenden Verwaltungsjob zugeteilt, bei dem er immer in Reichweite der Chinesen ist.
In Tibet verändert sich nicht viel. Es gibt die Kälte und die Armut, es gibt die Mönche und Nonnen, die von den Chinesen verfolgt werden, die Tibeter, die versuchen zu überleben … Immer wieder gibt es Ausländer, die Tibet auf eigene Faust erkunden und dabei Verbrechen, Unfälle und den Tod riskieren. In verfallenen Abteien oder geheimen Höhlen sind Antiquitäten versteckt, die bei Ausländern sehr begehrt sind. Chan steht immer vor der Herausforderung, zu ermitteln und gleichzeitig oft seine Freunde bzw. unschuldige Personen, die zufällig in einen Fall hineingeraten, zu schützen.
Die Romane entführen euch in eine fremde Welt, in der Verbrechen zwar aus denselben Gründen begangen werden wie überall sonst auch, aber die Landschaft, die Menschen und die Religion bilden einen Hintergrund, der so manches offensichtliche Handeln verbirgt – nicht zu vergessen die Regel, dass Schweigen zum Überleben beiträgt.
