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Quelle: pixabay
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Ein Engländer in Italien
Daniel Leicester landet in Italien, in Bologna, weil er eine Italienerin geheiratet hat und beide von London nach Bologna gezogen sind. Zunächst ist nicht mehr geplant als ein verlängerter Urlaub, aber schon bald sind sie als Teil der Großfamilie integriert – und sie bleiben. Daniel spricht inzwischen fließend Italienisch.
Seine Frau starb kurz darauf bei einem Autounfall, und Daniel blieb mit seiner Tochter im Teenageralter in Italien. Er lebt in einem Haus zusammen mit seinem Schwiegervater und vielen Verwandten. Fast alle von ihnen sind in das Familienunternehmen eingebunden – und natürlich arbeitet auch Daniel in dem Unternehmen.
Daniels Schwiegervater war einst ein renommierter hoher Beamter bei der Polizei. Dann verließ er seinen Bereich und gründete eine Firma für Sicherheit, Überwachung und Ermittlungen. Alles lief gut … aber jetzt bröckelt das Geschäft … langsam. Daniel scheint nicht sehr glücklich darüber zu sein, aber er hat keine andere Wahl, als mitzumachen. Vor allem seine Tochter ist jetzt eher schon Italienerin als Engländerin.
Daniel macht das Beste aus der Situation und meistert so sein Leben, macht sich auch langsam einen Namen als Privatdetektiv. Als Engländer … Britisch zu sein, scheint irgendwie ein Vorteil zu sein. Auch das Leben ist inzwischen italienisches Leben: bunter, leichter, bessere Cuisine … mehr Freude an allem. Kurzum: Daniel ist eigentlich mit seinem Dasein nicht unglücklich.
Sein Schwiegervater hat Beziehungen und ist ein fähiger Netzwerker. Er kennt jeden, wie es scheint, und jeder tut ihm gerne einen Gefallen. Es gibt also Aufträge … Meistens beginnt es wie eine Familienangelegenheit, wenn jemand aus einer italienischen Großfamilie verschwindet – oder schlimmer noch, als Leiche im Leichenschauhaus auftaucht. Die Familie des Verstorbenen trauert, fragt aber auch … und sie fragen Daniels Schwiegervater, wie er helfen kann. Jetzt kommt Daniel ins Spiel.
Die Ermittlungen sind nicht einfach, sondern führen in den meisten Fällen in ein Wirrwarr aus Lügen, Vermutungen, Rachefeldzügen – und dann ist da noch die Polizei, beide Polizeieinheiten Italiens, die es nicht mögen, wenn sich ein Amateur in ihre Einflussbereiche einmischt. Zusammenstöße sind vorprogrammiert, auch wenn Daniels Schwiegervater weiß, wie man Strippen zieht. Die Fälle führen immer zu schwerwiegenden Verbrechen, wirtschaftlichen Hintergründen, noch mehr schlimmen Taten – was anfangs nicht zu erkennen ist.
Die Romane zeigen nicht nur die Verflechtungen und Abhängigkeiten der italienischen Gesellschaft und Verwaltung, sondern lassen uns auch am täglichen Leben und der italienischen Lebensart teilhaben. Es ist durchaus unterhaltsam, auch wenn es um die dunkle Seite des Lebens geht.